04. April 2012 im City Centre Backpackers Hostel in Bundaberg in Australien!

Heute ist der 04. April 2012 im City Centre Backpackers Hostel in Bundaberg in Australien

Heute bin ich etwa um 08:00 Uhr aufgestanden und danach um WLan Platz gegangen. Um 13:00 Uhr bin ich wieder zurück ins Hostel und habe mir Spaghetti mit Tomatensoße und Hackfleisch gemacht. Davon aß ich dann auch gleich einen großen Teil. Den Rest verstaute ich wieder in meiner Frischhaltebox. Dann habe ich bis 16:00 Uhr geschlafen. Anschließend bin ich wieder zum WLan gegangen. Um 19:00 Uhr bin ich zum Pokern ins Grand Hotel und bin ganz schnell rausgeflogen. Dann bin ich zurück ins Hostel und konnte zumindest noch meine Spaghetti aufessen. Dann bin ich wieder zum WLan Platz und etwa um 23:40 Uhr bin ich dann zurück ins Hostel und schlafen gegangen.

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03. April 2012 im City Centre Backpackers Hostel in Bundaberg in Australien!

Heute ist der 03. April 2012 im City Centre Backpackers Hostel in Bundaberg in Australien

Ich bin um 06:00 Uhr aufgestanden und habe 8 Scheiben getoasteten Toast zum Frühstück gegessen. Ich habe mich dann eine Weile mit ein paar anderen Backpackern über die Arbeit und die Bedingungen unterhalten und entschied mich kurzerhand einfach nicht zur Arbeit zu gehen und die Assozialen Hostelbesitzer nicht darüber zu informieren. Kurz vor 07:00 Uhr habe ich mein Fahrrad genommen, habe den Leuten die sich schon vor dem Hostel zum abholen bereit gemacht hatten gesagt das ich nicht zur Arbeit gehe und bin zu Mon Repos gefahren. Mon Repos beachMon Repos beachShadow in Mon Repos on the beachDort bin ich etwas am Strand entlang gelaufen. Es war wolkenklarer Himmel, die Sonne stand nah über dem Horizont und es war einfach wunderschön. Dann bin ich mit dem Fahrrad noch weiter an einem Fahrradweg nahe der Küste entlang gefahren und kam zu den Burnett Heads. In dem kleinen Örtchen entdeckte ich einen IGA in dem ich mir eine Packung Cookies für 2,25 $ kaufte. Nahe des IGA`s stand ein Auto für 300,00 $ zum verkauf und ich konnte kaum meine Augen davon ab lassen. Habe es dann aber doch geschafft und bin weiter gefahren.Burnett Heads Dann kam ich zu einer kleinen Anlegestelle für Bote wo gerade viele Leute mit kleinen Kindern beim Angeln waren. Hier schaute ich ein bisschen zu und sah wie eine Familie einen kleinen Fisch aus dem Wasser zog, den sie aber dann wieder ins Wasser legten und ihm damit die Freiheit schenkten. Dann bin ich noch zum Hafen gefahren, das Wasser dort war sehr klar und sauber und man konnte einige kleine und größere Fischschwärme darin sehen. Danach bin ich noch ein Stück weiter gefahren, habe mich dann aber schnell wieder umentschieden und bin wieder in die andere Richtung gefahren weil es aussah als käme nichts was noch sehenswärt gewesen währe. Nach wenigen Minuten merkte ich wie mein Hinterreifen immer platter wurde und ich schaffte es bis zu der Anlegestelle bei der ich schon vorher war, setzte mich auf eine Bank und sah den Leuten dabei zu wie sie ihre Bote aus dem Wasser holen und ins Wasser lassen während ich meine Cookies aß. Dann habe ich mein Fahrrad etwa 20 Minuten die Straße entlang geschoben bis ich eine kleine Tankstelle entdeckte bei der ich meinen Hinterreifen aufpumpen konnte. Da ich noch ca. 20 km zu bewältigen hatte wollte ich so schnell wie möglich fahren um möglichst weit zu kommen bevor wieder zu viel Luft aus meinem Reifen entweichen würde. Als ich am Rand von Bundaberg war stieg ich ab weil der Reifen schon zu platt war und schob. Ich kam an zwei Secondhand Läden vorbei in denen ich mich etwas umschaute. Dort gab es alles Mögliche, Elektroartikel, Fahrräder, Möbel, Schnickschnack, Grimskram, Schuhe, Sonnenbrillen für 2 $, Computertastaturen für 2 $, Lampen, Madratzen, Geschirr und was die Leute sonst noch so in ihren Haushälten haben. In meinem Geldbeutel befanden sich nurnoch wenige Cents, aber ich war ja auch nicht zum Einkaufen dort und habe auch nichts gesehen was ich unbedingt gebraucht hätte. Ich schob mein Fahrrad weiter und sah vor mir wie plötzlich bei zwei Polizeiautos das Blaulicht anging, sie wendeten und links ums Eck fuhren. Als ich ebenfalls um das Eck kam, sah ich die Polizei dort bei einigen Jugendlichen stehen. Als ich dort vorbei ging hörte ich nur wie der eine Polizist einen der Jungen nach seinem Namen fragte. Wenig später kurz vor 15:00 Uhr war ich im Hostel. Vor dem Hostel hörte ich Emilia (eine Backpackerin aus dem Hostel die schon 2x beim Pokern im Grand Hotel 1. geworden ist), dass sie ihr Fahrrad, welches sie für über 600,00 $ gekauft hatte weiterverkaufen möchte. Sie wäre schon bei einem 2-te Hand Laden gewesen, die wollten ihr aber nur 20,00 $ dafür geben und sie war am überlegen was sie machen soll. Sie meinte auch dass eine überschiffung nach Schweden irgendwas zwischen 600 und 800 $ kosten würde. Wir haben dann noch ein paar Minuten übers Fahrradfahren getratscht. Danach nahm ich in aller Ruhe eine Dusche. Anschließend begab ich mich in die Küche in der gerade niemand am Kochen war. Bloß ein paar neue Backpacker bekam ich zu Gesicht die hier rumwuselten. Ich kochte mir Spaghetti in einem Top, wärmte die Tomatensoße und eine Packung Hackfleisch habe ich in einer Pfanne mit etwas Butter gebraten. Am Schluss habe ich alles in einen Top gegeben, klein geschnitten, meine Frischhaltebox vollgefüllt und den Rest auf meinen Teller gemacht. Ich habe die Töpfe und Pfannen sauber gemacht, dann die Sphagetti von meinem Teller im Außenbereich gegessen und dann noch etwas aus meiner Frischhaltebox. Die Frischhaltebox habe ich dann im Kühlschrank in meiner Box (B8) verstaut. Das B8 das auf der Box steht habe ich mit meinem Edding darauf geschrieben weil das B8 was dort eigentlich schon hätte stehen müssen nicht zu erkennen war. Nicht viel später bin ich dann zum WLan gegangen. Bin dort aber nur kurz geblieben, wollte an die Familie aus Agnes Water schreiben wo Tobi und Silke waren, wollte aber meine Handynummer dazuschreiben, welche ich nicht zur Hand hatte. Also bin ich zurück ins Hostel, habe dort erstmal mein Notebook am Strom angeschlossen um es wieder aufzuladen und währenddessen habe ich schonmal den Text für die Email geschrieben die ich versenden wollte. Um 19:00 Uhr bin ich zum Arbeitszettel und mir war schon fast klar, dass mein Name nicht dort stehen wird. So war es auch. Hatte aber eh vor auszuchecken. Also ging ich zur Rezeption, sagte ich will auschecken, bekam einen Zettel auf den ich meinen Namen schreiben musste, das heutige Datum 03.04.2012 und den Tag an dem ich auschecke 05.04.2012. Anschließend fragte ich noch ob sie mir den Raum aufsperren könnte in dem mein Trailer ist. Sie sagte es ist zu spät und sie könnte das morgen früh machen. Ich fragte wieviel Uhr. Sie überlegte 10 Sekunden und sagte dann schließlich 08:30 Uhr. Überall liefen neue Leute im Hostel herum, der TV Raum war überfüllt, der Raum in dem die Tischtennisplatte steht war überfüllt, der Essensraum war überfüllt, die Küche war überfüllt und der Außenbereich war überfüllt mit Backpackern. Ich frage mich woher und warum auf einmal plötzlich von Heute auf Morgen mir nichts dir nichts so viele Backpacker hier her kommen. Die Leute kamen von der Arbeit mit denen ich die letzten Tage auf der Zitronenfarm gearbeitet hatte. Pardon, ich muss richtigstellen, das dass in wirklichkeit keine Zitronen sind sondern die Früchte werden Limes genannt und ist anscheinend etwas anderes als Zitronen. Auf dem Arbeitszettel stand aber trotzdem Lemon picking. Einige Leute kamen zu mir und meinten dass sie es echt cool von mir fanden, dass ich nicht zur Arbeit gegangen bin. Ein Mädchen aus Deutschland meinte, sie hätten erst um 10:30 Uhr angefangen weil die Früchte noch feucht gewesen wären. Anscheinend dürfen die nur gepflückt werden wenn sie trocken sind. Gan (der Koreaner mit dem ich zusammen gearbeitet hatte) meinte zu mir, dass er es dort auch nichtmehr aushalte und er eine friedlicher Atmosphäre bräuche und er nun wohl doch in einen 2 Stunden entfernten Ort will um dort Mandarinen zu pflücken. Dort könnte er auf einem Caravanpark bleiben und müsste auch viel weniger für die Übernachtungen bezahlen. Da im Hostel nirgends Platz war um etwas zu Essen, nahm ich meine Frischhaltebox aus dem Kühlschrank holte mir meine Gabel und ging in den Park mit dem WLan, wo ich dann meine Restlichen Spaghetti aß und an meinem Tagebuch weiter schrieb. Heute hatte ich schließlich mal wieder ein bisschen mehr zu erzählen. Kurz vor 20:00 Uhr versendete ich die E-mail an die Ferinacs und surfte noch ein wenig im Internet.

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